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Abgeschlossene Projekte

(alphabetische Sortierung)


Analysekompetenz von Lehrpersonen - Diagnose und Entwicklung (Teil 1)

Lehrer*innen müssen in der Lage sein, ihren Unterricht professionell analysieren zu können. Das Ziel des Projekts "Analysekompetenz von Lehrpersonen - Diagnose und Entwicklung" bestand in der Entwicklung eines Tests, mit dem diese Kompetenz gemessen werden kann. Zu diesem Zweck wurden vier Proband*innengruppen untersucht: je 200 Studierende, Referendar*innen, Lehrer*innen, Seminar- und Fachleiter*innen. Ihnen wurde eine videografierte Unterrichtsstunde (Fach Physik) vorgeführt und ein Fragebogen vorgelegt, dessen Beantwortung die Analyse der Unterrichtsstunde darstellt.

Nähere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Prof. Dr. Wilfried Plöger, Dr. Daniel Scholl (Universität Vechta)

Projektdauer: 2010-2012


Analysekompetenz von Lehrpersonen - Diagnose und Entwicklung (Teil 2)

Mit der Fortsetzung des Forschungsprojekts werden im Wesentlichen zwei Ziele verfolgt.

  1. Validierung des Konstrukts Analysekompetenz

  2. Untersuchung der Entwicklung der Analysekompetenz in der zweiten Ausbildungsphase

Diese beiden Ziele werden über drei Teilprojekte realisiert:

  1. Wie analysieren Experten und Novizen Unterricht? – Ein qualitativer Zugang (Matthias Krepf)

  2. Welchen Einfluss hat das didaktisch-methodische Wissen auf die Ausprägung der Analysekompetenz? - Empirische Prüfung der prognostischen Validität (Prof. Dr. Wilfried Plöger, Dr. Daniel Scholl)

  3. Wie entwickelt sich die Analysekompetenz in der zweiten Ausbildungsphase (Referendariat) – eine Längsschnittstudie (Prof. Dr. Wilfried Plöger, Dr. Daniel Scholl, Universität zu Köln; Prof. Dr. Andreas Seifert, Universität Lüneburg)

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Prof. Dr. Wilfried Plöger, Dr. Daniel Scholl (Universität Vechta)

Projektdauer: 2014-2016


APPLAus - Analyse des Praxissemesters

Derzeit stellt das Praxissemester an vielen Universitäten in Deutschland ein neues, verbindliches Element der schulpraktischen Lehramtsausbildung dar, welches an die Stelle bisheriger Unterrichtspraktika der universitären Lehramtsausbildung tritt. Die Reform zielt auf die Bereitstellung erweiterter schulpraktischer Lerngelegenheiten. Angehende Lehrkräfte sollen dabei ihre Beobachtungen in der Schul- und Unterrichtspraxis theoriegeleitet analysieren und ihr pädagogisches Handeln planen, erproben und reflektieren, wobei der Anschluss an eine wissenschaftliche Lehramtsausbildung entscheidend ist. Somit bezieht sich die im Rahmen des Praxissemesters zu entwickelnde professionelle Kompetenz nicht allein auf den Erwerb unterrichtlicher Handlungsfertigkeiten, sondern schließt Facetten ein wie eine wissensgeleitete Analysefähigkeit von unterrichtlichen Situationen oder die forschungsbasierte Evaluation von Unterricht. Um das Praxissemester in der Ausbildungsregion Köln optimal zu gestalten und weiterzuentwickeln, evaluiert die Universität zu Köln dieses mit der wissenschaftlichen Begleitstudie APPLAus (Analyse des Praxissemesters: Pilotstudie zur Lernwirksamkeit in der Ausbildungsregion Köln - Kompetenzentwicklung der Studierenden).

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes König (Universität zu Köln) &  Myrle Dziak-Mahler (Zentrum für Lehrer*innenbildung, Universität zu Köln)

Finanzierung: Eigenmittel

Projektdauer: 2014-2016


"Auf dem Weg zum inklusiven Schulsystem" - Eine Qualifizierungsmaßnahme von Moderatoren und Moderatorinnen in Nordrhein-Westfalen

Im Rahmen einer breit angelegten Qualifizierungsmaßnahme des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen werden ca. 300 Moderator/innen in den fachübergreifenden Bereichen emotionale-soziale Entwicklung, Sprache und Lernen geschult. Der Lehrstuhl für Erziehungshilfe und sozial-emotionale Entwicklungsförderung in Kooperation mit einer Arbeitsgruppe der Universität Oldenburg evaluiert die Maßnahme. Dabei werden zu vier Befragungszeitpunkten die Qualifizierungs- und Fortbildungsqualität, sowie die individuellen Effekte erhoben. Darüber hinaus wird eine Implementationsanalyse durchgeführt, die förderliche bzw. hinderliche Rahmenbedingungen zur Umsetzung der Maßnahme in den Blick nimmt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Hennemann (Universität zu Köln) & Prof. Dr. Clemens Hillenbrand (Universität Oldenburg)

Projektdauer: 2011-2018

Projektpublikationen (Auswahl):
Hennemann, T., Hillenbrand, C., Casale, G., & Hagen, T. (2015). Anwendungsbezogene Materialien der landesweiten Qualifizierung »Auf dem Weg zum inklusiven Schulsystem«. Medienbrief Lernmedien und Inklusion des LVR-Zentrums für Medien und Bildung, (1), 17-19.

Hennemann, T., Casale, G., Fitting-Dahlmann, K., Hövel, D. C., Hagen, T., Leidig, T., Melzer, C., Grosche, M., Wilbert, J., Hillenbrand, C., & Vierbuchen, M. C. (2017). Konzeption, Evaluation und erste Befunde eines landesweiten Qualifizierungsprogrammes zur Umsetzung von Inklusion in Nordrhein-Westfalen. Zeitschrift für Heilpädagogik, 68(11), 532-544.


CME - Classroom Management Expertise

Gegenstand des CME-Forschungsprojekts ist die Identifikation und Klassifikation von Merkmalen der Klassenführungexpertise (Classroom Management Expertise - CME) von Lehrkräften, die eine entscheidende Komponente von Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität bildet. Vor dem Hintergrund des Forschungsbedarfs ist das Anliegen des CME-Projekts, die Kennzeichen von Klassenführungsexpertise zu ermitteln. Die neu gewonnenen Erkenntnisse bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklungeines standardisierten Testinstruments und die Entwicklung eines Kompetenzmodells.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes König (Universität zu Köln)

Projektdauer: 2011-2019

Publikationen (Auswahl):
König, J. (2015). Measuring Classroom Management Expertise (CME) of Teachers: A Video-Based Assessment Approach and Statistical Results. Cogent Education, 2(1), 991178. Download PDF

König, J., & Lebens, M. (2012). Classroom Management Expertise (CME) von Lehrkräften messen: Überlegungen zur Testung mithilfe von Videovignetten und erste empirische Befunde. Lehrerbildung auf dem Prüfstand, 5(1), 3-29.

König, J., & Rothland, M. (2016). Klassenführungswissen als Ressource der Burnout-Prävention? Zum Nutzen von pädagogisch-psychologischem Wissen im Lehrerberuf. Unterrichtswissenschaft, 44(4), 425-441.


 

„Coaches für inklusive Bildung – Berufliche Inklusion lebenserfahrener, schwerbehinderter Akademiker zur Unterstützung der schulischen Inklusion behinderter Schülerinnen und Schüler“

Das Projekt „Coaches für inklusive Bildung“ hatte zwei elementare Ziele: 1. die Förderung von Inklusion an Regelschulen und 2. die berufliche Integration von schwerbehinderten, überwiegend lebensälteren Akademiker*innen. Das Mittel zur Erreichung dieser Ziele war die Konzeption eines neuen Stellenprofils „Coaches für inklusive Bildung“, das die eigene Behinderungserfahrung ergänzt durch eine breit angelegte Schulung als Basis für eine beratende Tätigkeit im Bereich schulischer Inklusion instrumentalisiert.

Projektteam:
Annika Bartling (Universität zu Köln), Prof. Dr. Thomas Hennemann (Universität zu Köln) in Kooperation mit mittendrin e.V.

Projektdauer: 2015-2018

Projektpublikaionen (Auswahl):
Bartling, A., & Hennemann, T. (2018). Wesentliche Erkenntnisse der wissenschaftlichen Begleitevaluation. In E.-M. Thoms, & S. von der Burg (Hrsg.), Coaches für inklusive Bildung Menschen mit Behinderung unterstützen inklusive Schulen - Ein Projektbericht (S. 71-93). Books on Demand: Norderstedt.


 

CAREER - Cologne Areas of Educational and Empirical Research - Fakultätsübergreifende Vernetzung der Bildungsforschung an der Universität zu Köln

Diverse Disziplinen und Fachbereiche an der Universität zu Köln arbeiten in Bereichen der Bildungsforschung – im weiteren oder engeren Sinne. Sie befinden sich dabei in einem forschungsstarken Umfeld einer Exzellenzuniversität. Dies ist Ausgangspunkt einer fakultätsübergreifenden und durch das Rektorat der Universität zu Köln ins Leben gerufenen Initiative: CAREER – "Cologne Areas of Educational and Empirical Research". Mit dieser Initiative sollte erstmalig ein Überblick generiert werden, mit dem die an der Universität zu Köln bereits bestehenden Felder der (empirischen) Bildungsforschung sichtbar werden. Hierzu wurde 2016/2017 eine Befragung beteiligter Akteur*innen (vor allem Professor*innen) durchgeführt und die Befragungsergebnisse in einem Bericht den Befragten rückgemeldet sowie im Frühjahr 2017 als Ergebnisbericht dem Rektorat der Universität zu Köln vorgelegt. Von den Ergebnissen ausgehend wurde ein Austausch zwischen den Akteur*innen initiiert, mit dem Ziel, gemeinsame Forschungsschwerpunkte und –interessen zu identifizieren und anschließend angebahnte Kooperationen zu verstärken und innerhalb sowie außerhalb der Hochschule sichtbar zu machen. Parallel dazu wurden die Förderungslandschaften in Deutschland, Europa und USA kartiert und für die Mitglieder des Forschungsverbundes zugänglich gemacht. Es wurden Fördermöglichkeiten mit guter Passung zu den Kompetenzfeldern des Forschungsverbundes identifiziert und externe Partner als „Critical Friends” gewonnen, die mit ihrer Expertise die Erarbeitung aussichtsreicher Anträge auf Forschungsförderung (Drittmitteleinwerbung) unterstützen sollen.

CAREER ist eine fakultätsübergreifende Initiative, die von drei Einrichtungen durchgeführt wurde: dem Interdisziplinären Forschungszentrums für Didaktiken der Geisteswissenschaften (IFDG, Leitung: Prof. Dr. Holger Thünemann), dem Institut für Physikdidaktik (Prof. Dr. André Bresges) und dem IZeF (Prof. Dr. Johannes König). Diese drei Einrichtungen stehen in der Initiative CAREER stellvertretend für die Bildungsforschung der Philosophischen Fakultät, der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und der Humanwissenschaftlichen Fakultät.

Zur Homepage von CAREER

Förderung: Rektorat der Universität zu Köln

Projektdauer: 2010-2013


 

Entwicklung und Evaluation eines Verknüpfungsmodells von Diagnostik und Förderung für das Lern- und Sozialverhalten von Schülerinnen und Schülern

Die systematische Verknüpfung von Diagnostik und Förderung hat einen positiven Einfluss auf die Wirksamkeit schulischer Förderung und kann somit einen wesentlichen Beitrag zur Prävention von Verhaltensstörungen leisten (z.B. Grosche & Volpe, 2013; Huber & Grosche, 2012; Volpe, Briesch & Chafouleas, 2013). Im deutschsprachigen Raum ist eine solche systematische Verknüpfung, die sich etwa durch die Anwendung universeller Verhaltensscreenings oder die Überprüfung konkreter Fördermaßnahmen durch Verhaltensfortschrittsdiagnostik auszeichnet, allerdings noch ausbaufähig (z.B. Casale & Hennemann, 2015; Grosche, Hennemann, Volpe & Casale, 2015). In einem internationalen Forschungsprojekt der Universitäten Köln und Wuppertal sowie der Northeastern University in Boston, MA (USA) wird ein Modell zur systematischen Verknüpfung von Diagnostik und Förderung für den deutschsprachigen Raum entwickelt und evaluiert. Ausgehend von einer universellen Diagnostik mittels Verhaltensscreenings werden schulische evidenzbasierte Verhaltensfördermaßnahmen, wie z.B. das KlasseKinderSpiel (Hillenbrand & Pütz, 2008), implementiert und deren Wirksamkeit im Einzelfall mittels Verhaltensverlaufsdiagnostik evaluiert. Um das Modell in Bezug auf eine erfolgreiche Implementation zu optimieren, sollen in den Prozess der (Weiter-)Entwicklung alle beteiligten Akteure (z.B. Lehrkräfte, Schulleitungen) einbezogen werden (Hagermoser Sanetti & Kratochwill, 2009).

Projektteam:
Dr. Gino Casale (Bergische Universität Wuppertal)
Prof. Dr. Thomas Hennemann (Universität zu Köln)
Prof. Dr. Michael Grosche (Bergische Universität Wuppertal)
Prof. Dr. Robert J. Volpe (Northeastern University, Boston, USA)
Prof. Dr. Amy M. Briesch (Northeastern University, Boston, USA)

Förderungen:
Society for the Study of School Psychology (SSSP)/ International School Psychology Association (ISPA): International Research Grant (Principal Investigator: Prof. Dr. Michael Grosche)
Jacobs Foundation: Marbach Residence Program (PI: Prof. Dr. Robert J. Volpe)
Heilpädagogische Akademie: Projektförderung innovativer Forschungsprojekte

Projektdauer: 2014-2019

Projektpublikationen (Auswahl):
Casale, G., Hennemann, T., Volpe, R. J., Briesch, A. M., & Grosche, M. (2015). Generalisierbarkeit und Zuverlässigkeit von Direkten Verhaltensbeurteilungen des Lern- und Arbeitsverhaltens in einer inklusiven Grundschulklasse. Empirische Sonderpädagogik, 7(3), 258-268.

Grosche, M., & Volpe, R. J. (2013). Response-to-intervention (RTI) as a model to facilitate inclusion for students with learning and behaviour problems. European Journal of Special Needs Education, 28(3), 254-269.

Volpe, R. J., Briesch, A. M., & Chafouleas, S. M. (2010). Linking screening for emotional and behavioral problems to problem-solving efforts: An adaptive model of behavioral assessment. Assessment for Effective Intervention, 35(4), 240-244.


Forschungsreihe „Lernen durch Computerspielen in verschiedenen Bildungssettings“

Die Forschungsreihe bestand aus drei Teilstudien:

  1. Die Erforschung und Förderung der Wissensgenerierung von Jugendlichen über klassische Musik durch Computerspiele als mediale Alltagserfahrung.

  2. Ob und wie kommerzielle Computerspiele als Vehikel für die Vermittlung von Wissen im Unterricht genutzt werden können.

  3. Die systematische Erforschung des Einsatzes von Computerspielen im schulischen Unterricht im Sinne zentraler Gelingensbedienungen sowie die Entwicklung geeigneter Evaluationsstrategien.

Die Ergebnisse verschiedener Feldstudien deuten insgesamt darauf hin, dass der Einsatz von Computerspielen in verschiedenen schulischen Unterrichtsszenarien positive Effekte für die Lernenden haben kann.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Leitung: Prof. Dr. Dr. Kai Kaspar (Universität zu Köln)

Beteiligte: Prof.in Dr.in Sandra Aßmann (Ruhr-Universität Bochum), Jun.-Prof. Dr. Peter Moormann (Universität zu Köln), Wolfgang Zielinski (Grimme-Institut), Marco Rüth (Universität zu Köln), Balduin Allroggen (Universität zu Köln), Christina Hankeln (Grimme Institut) & Sonja Klann (Grimme-Institut)

Projektdauer: 2015-2018

Projektpublikation (Auswahl):
Zielinski, W., Aßmann, S., Kaspar, K., & Moormann, P. (2017). Spielend lernen! Computerspiele(n) in Schule und Unterricht. kopaed: München.


LEK-R - Längsschnittliche Erhebung pädagogischer Kompetenzen von Lehramtsstudierenden und Referendaren

Ziel des Projekts "Längsschnittliche Erhebung pädagogischer Kompetenzen von Lehramtsstudierenden und Referendaren" (LEK-R) ist es, die in der LEK-Studie begonnene Kompetenzmessung von Lehramtsstudierenden fortzusetzen, um den Übergang in das Referendariat in Hinblick auf die Veränderung und die Validität des pädagogischen Wissens angehender Lehrkräfte zu analysieren.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes König (Universität zu Köln)

Projektdauer: 2013-2016

Publikationen (Auswahl):
König, J. & Kramer, C. (2016, online first). Teacher professional knowledge and classroom management: On the relation of general pedagogical knowledge (GPK) and classroom management expertise (CME). ZDM Mathematics Education. Download PDF


 

LtP - Learning to Practice. Das Praxissemester auf dem Prüfstand

An den Universitäten Paderborn, Siegen und Köln wurden mit der flächendeckenden Einführung des Praxissemesters in Nordrhein-Westfalen zum Sommersemester 2015 standortspezifische Forschungsprojekte ins Leben gerufen, die im Längsschnitt zentrale Prozess- und Ergebnisvariablen des Praxissemesters erfassen und Fragestellungen zur Kompetenzentwicklung der Lehramtsstudierenden im Praxissemester bearbeiten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes König (Universität zu Köln), Prof. Dr. Martin Rothland (Universität Siegen), Prof. Dr. Niclas Schaper (Universität Paderborn)

Projektdauer: 2015-2018

Publikationen (Auswahl):
König, J., Rothland, M., & Schaper, N. (Hrsg.) (2018). Learning to Practice, Learning to Reflect? Ergebnisse aus der Längsschnittstudie LtP zur Nutzung und Wirkung des Praxissemesters in der Lehrerbildung. Wiesbaden: Springer VS.


OERlabs – (Lehramts-)Studierende gemeinsam für OER ausbilden

Das (eher) praxisorientierte Verbundprojekt „OERlabs" verfolgt das Ziel, an den Universitäten Köln und Kaiserslautern alle hochschulischen Akteursgruppen zur Beschäftigung mit Open Educational Resources (OER) anzuregen und alle Aus- und Weiterbildner*innen sowie Studierende für den selbstverständlichen Umgang mit OER zu sensibilisieren. Dazu werden physische OERlabs initiiert, in denen Lehramtsstudierende mit Unterstützung von Studierenden medien- und sozialwissenschaftlicher Fächer und (de-)zentraler Einrichtungen der jeweiligen Universitäten OER dokumentieren, produzieren, verändern (remixen) und teilen. Ein Tutoring- bzw. Mentoringsystem wird etabliert, um eine langfristige Auseinandersetzung von Lehramtsstudierenden mit OER zu ermöglichen. Darüber hinaus werden „Runde Tische" unter der Schirmherrschaft der Prorektoren für Lehre und Studium eingerichtet, um die Auseinandersetzung mit OER auch aus strategischer Hochschulentwicklungsperspektive zu fördern.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Prof.in Dr.in Sandra Hofhues (Universität zu Köln)

Projektdauer: 2017-2018

Projektpublikationen (Auswahl):
Hofhues, S. (2019/in Druck). 3.9 Openness. In N. Kutscher, T. Ley, U. Seelmeyer, F. Siller, A. Tillmann & I. Zorn (Hrsg.), Handbuch Soziale Arbeit und Digitalisierung.

Hofhues, S., & Lukacs, B. (2019/in Druck). OERlabs zwischen Bildungsinnovation und medienbezogenen Routinen in Lehre und Unterricht. In A. Bresges, & A. Habicher (Hrsg.), Digitalisierung des Bildungssystems – Aufgaben und Perspektiven für die LehrerInnenbildung. Waxmann: Münster.

Lukács, B., & Hofhues, S. (2019). OERlabs: Strategies for University-wide OER Advancement. In J. Domenech, P. Merello, E. de la Poza, D. Blazquez, & R. Peña-Ortiz (Eds.), 5th International Conference on Higher Education Advance (HEAd’19) (pp. 103-110). Universitat Politècnica València: València.


PlanvoLL - Planungskompetenz von Lehrerinnen und Lehrern

Die Planung von Unterricht ist ein wesentlicher Aspekt der professionellen Kompetenz von Lehrkräften, als Fähigkeit bislang in den Überlegungen und Ansätzen zur empirischen Untersuchung zur Kompetenzmessung von (angehenden) Lehrkräften jedoch kaum berücksichtigt. Die Studie "PlanvoLL - Planungskompetenz von Lehrerinnen und Lehrern" setzt an dieser Problemstellung an, indem ein standardisiertes und reliables Verfahren zur Analyse von schriftlichen Unterrichtsentwürfen von angehenden Lehrkräften der zweiten Ausbildungsphase im Bundesland Berlin entwickelt wurde (König, Buchholtz & Dohmen, 2015).

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes König (Universität zu Köln)

Projektdauer: 2012-2015

gefördert von: Senatsverwaltung Berlin / FIBS


PKE - Professionelle Kompetenz von Englischlehrkräften: Fachdidaktisches Wissen angehender Englischlehrkräfte - Konzeption, Messung, Validierung

Ziel der Studie ist die Erweiterung des in der TEDS-LT-Studie entwickelten Ansatzes zur Messung von eher handlungsnahem Wissen zu fremdsprachlichen Lehr- und Lernprozessen. Das weiterentwickelte Instrument wird an Stichproben angehender Englischlehrkräfte im Master-Studium und im Referendariat eingesetzt, verbunden mit der Testung ihres Fachwissens, ihres pädagogischen Wissens und ihrer Sprachkompetenz.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes König (Universität zu Köln)

Projektmitarbeitende: Dr.in Sandra Lammerding (bis 2018) (Universität zu Köln), Prof. Dr. Günter Nold (TU Dortmund), Prof. Dr. Andreas Rohde (Universität zu Köln), Dr.in Bianca Roters (bis 2015) (Universität zu Köln), Dr.in Sarah Strauß (Universität zu Köln), Dr. Sarantis Tachtsoglou (bis 2018) (Universität zu Köln)

Projektdauer: 2014-2019

Projektpublikationen (Auswahl):
König, J., Doll, J., Buchholtz, N., Förster, S., Kaspar, K., Rühl, A.-M., Strauß, S., Bremerich-Vos, A., Fladung, I., & Kaiser, G. (2018). Pädagogisches Wissen versus fachdidaktisches Wissen? Struktur des professionellen Wissens bei angehenden Deutsch-, Englisch- und Mathematiklehrkräften im Studium. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 21(3), 1-38.

König, J., Strauß, S., Lammerding, S., Nold, G., Rohde, A., & Tachtsoglou, S. (2017). Professionelles Wissen von angehenden Englischlehrpersonen. Ergebnisse aus dem PKE-Projekt. In C. Dawidowski, A. R. Hoffmann, & A. R. Stolle (Hrsg.), Lehrer- und Unterrichtsforschung in der Literaturdidaktik. Konzepte und Projekte (S. 83-100). Internationaler Verlag der Wissenschaften: Frankfurt am Main.

König, J., Tachtsoglou, S., Lammerding, S., Strauß, S., Nold, G., & Rohde, A. (2017). The Role of Opportunities to Learn in Teacher Preparation for EFL Teachers‘ Pedagogical Content Knowledge. The Modern Language Journal, 101(1), 109-127.


 

ProSeVision - Professional Sense of Vision – Ein innovatives visuelles Aufmerksamkeitstraining

Die visuelle Wahrnehmung ist die wichtigste sensorische Schnittstelle zu unserer Außenwelt. Sie ist Basis der Planung und Ausführung von Handlungen. Expertise im Bereich der visuellen Aufmerksamkeitssteuerung (Professional Sense of Vision) ist daher eine Schlüsselkompetenz für diverse Zielgruppen. Um einen Professional Sense of Vision gezielt trainieren zu können, benötigt man Einblicke in das eigene Sehverhalten in realen Handlungskontexten (Unterrichtssituationen, Referate etc.). Dieses wird im Rahmen des Projektes mittels mobiler Eye-Tracking-Technik sichtbar gemacht und verdeutlicht damit eine Innovation in diversen Lehr- und Lernkontexten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektteam: Prof. Dr. Dr. Kai Kaspar (Universität zu Köln), Prof. Dr. Johannes König (Universität zu Köln), Marco Rüth (Universität zu Köln), Daniel Zimmermann (Universität zu Köln), Nicolas-Alexander Seiffert (Universität zu Köln)

Projektdauer: 2017-2019


 

Spielend lernen: Computerspiele(n) als Vehikel der Wissensvermittlung im schulischen Unterricht

Das Praxisforschungsprojekt „Spielend lernen“ lotet die Bildungspotenziale kommerzieller Computerspiele für den Einsatz im Schulunterricht entlang unterschiedlicher Dimensionen aus. Es nimmt dabei explizit Bezug auf das Strategiepapier „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz (hier als PDF: www.kmk.org/Bildung_digitale_Welt.pdf).

Mit einem praxisorientierten Fokus wird in einer Reihe von Expert*innen-Workshops erforscht, ob und wie kommerzielle Computerspiele als Vehikel für die Vermittlung von Wissen (u. a. politisches, historisches, gesellschaftliches, ethisches, aber auch physikalisches, ästhetisch-musisches etc.) im Unterricht genutzt werden können. Im Fokus stehen dabei kommerzielle Spiele (so genannte „Off The Shelf Games“), die in der Lebenswelt Jugendlicher große Akzeptanz finden. Die Ergebnisse sollen neben dem schulischen Kontext auch für den breiten Bereich des informellen Lernens, z. B. in der Jugendhilfe, handhabbar gemacht und weiterentwickelt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Wolfgang Zielinski (Grimme-Institut), Prof. Dr. Dr. Kai Kaspar, Prof. Dr. Sandra Aßmann und Jun.-Prof. Dr. Peter Moormann (Universität zu Köln)

Projektdauer: 2016-2017


Synergie! - Interdisziplinäres Netzwerk zur systematischen Testung von ILIAS als universitätsweite Lernplattform

Das Projekt "Synergie!" bündelt die Expertise von drei Fakultäten (Humanwissenschaftliche Fakultät, Naturwissenschaftlich-Mathematische Fakultät und Medizinische Fakultät) sowie des CompetenceCenters E-Learning (CCE). Es beabsichtigt, kompetenzorientiertes Lernen der Studierenden zu fördern und evaluiert dazu verschiedene E-Learning-Funktionen des Lernmanagementsystems ILIAS in ihren didaktischen und technischen Merkmalen. Das Projekt „Synergie!“ soll dazu beitragen, die zumeist unerforschten didaktischen Potenziale sowie die Akzeptanz der Funktionalitäten in ILIAS zu eruieren. Insbesondere soll getestet werden, wie der Einsatz von digitalen Lernmöglichkeiten – auch zusätzlich zur Präsenzlehre – einen didaktischen Mehrwert zeigen kann. Studierende sollen in digitalen Lernräumen voneinander lernen können, indem sie Mitglieder kollektiver Learning Communities werden. Das Projekt möchte den Zugang zu ILIAS durch ein digitales Handbuch mit Video-Tutorien erleichtern.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Kai Kaspar (Universität zu Köln)

Projektdauer: 2015-2017


TEDS-FU - Teacher Education and Development Study Follow-Up

Als Follow Up der internationalen Studie TEDS-M zielt TEDS-FU darauf ab, die Entwicklung der Kompetenzen von Lehrer*innen in der Phase des Berufseinstiegs zu untersuchen. Dabei sind sowohl das Kompetenzniveau als auch die Kompetenzstruktur von Interesse, um Veränderungen im Sinne einer Professionalisierung erfassen zu können.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Prof. Dr. Sigrid Blömeke (CEMO Oslo/HU Berlin), Prof. Dr. Gabriele Kaiser (Universität Hamburg), Prof. Dr. Johannes König (Universität zu Köln), Prof. Dr. Martina Döhrmann (Universität Vechta)

Projektdauer: 2010-2013


TEDS-Unterricht - Teacher Education and Development Study

Das Hauptziel der Studie TEDS-Unterricht ist die empirische Untersuchung der professionellen Kompetenz von Mathematiklehrkräften der Sekundarstufe I und ihres über die Unterrichtsqualität vermittelten Einflusses auf den Leistungszuwachs von Schülerinnen und Schülern.  Von speziellem Interesse ist, welche Kompetenzfacetten von Lehrkräften für welche Schülerinnen und Schüler besonders hilfreich sind.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Prof. Dr. Gabriele Kaiser (Universität Hamburg), Prof. Dr. Sigrid Blömeke  (CEMO Oslo/HU Berlin), Prof. Dr. Johannes König (Universität zu Köln)

Projektdauer: 2016-2019


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Wissenschaftliche Begleitung im Kreis Mettmann - "Schule auf dem Weg in die Inklusion"

Der Kreis Mettmann setzt in seinem Vorhaben "Schule auf dem Weg in die Inklusion" die durch die UN deutlich geforderte inklusive Schullandschaft konsequent und prozessbezogen um. Um der Komplexität des Prozesses hin zu einer inklusiven Schule im Kreis Mettmann gerecht zu werden, findet eine wissenschaftliche Begleitung durch die Universitäten Köln und Oldenburg statt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Hennemann (Universität zu Köln), Prof. Dr. Jürgen Wilbert (Universität Potsdam), Prof. Dr. Clemens Hillenbrand (Universität Oldenburg)

Projektdauer: 2010-2018

Projektpublikationen (Auswahl):
Hennemann, T., Hillenbrand, C., Fitting-Dahlmann, K., Wilbert, J., & Urton, K. (2018). Auf dem Weg zum inklusiven Schulsystem – Konzeption der wissenschaftlichen Begleitevaluation. Zeitschrift für Heilpädagogik, 69(1), 4-16.

Krull, J., Urton, K., Wilbert, J., & Hennemann, T. (2018). Der Kreis Mettmann auf dem Weg zum inklusiven Schulsystem – zentrale Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung. Zeitschrift für Heilpädagogik, 69(1), 17-39.

Krull, J., Wilbert, J., & Hennemann, T. (2018). Does social exclusion by classmates lead to behaviour problems and learning difficulties or vice versa? A cross-lagged panel analysis. European Journal of Special Needs Education, 33(2), 235–253.


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ViLLa – Videos in der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung

Informationen auf der Projekthomepage.

Beteiligte (Universität zu Köln): Jun.Prof.in Dr.in Sandra Aßmann (bis 2016), Prof.in Dr.in Petra Hanke, Prof.in Petra Herzmann, Prof.in Dr.in Kai Hugger, Prof. Dr. Wilfried Plöger, Prof. Dr. Matthias Proske, Dr. Bianca Roters (bis 2015), Dr. Daniel Scholl (bis 2018), Dr. Melanie Eckerth, Charlotte Kramer, Prof. Dr. André Bresges, Prof. Dr. Kirsten Schlüter, StD.in Ursula Huf, Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek, Prof. Dr. Wolfgang Hasberg, Lale Altinay, Christoph Wilfert

Leitung: Prof. Dr. Johannes König

Förderung: Innovation in der Lehre (Universität zu Köln)

Projektdauer: 2013 - 2015

You(r) Study – „Eigensinnig Studieren ‚im digitalen Zeitalter“

Die Erwartungen an den und der reale Einsatz digitaler Medien sind bei den Studierenden verschiedener Fachrichtungen häufig unterschiedlich. Das Projekt „You(r)Study“ widmet sich dem individuellen Umgang der Studierenden mit digitalen Medien, indem betrachtet wird, wie Studierende digitale Medien nutzen und wie sich ihr studienbezogenes, hochschulisches und akademisches Handeln unter Nutzung digitaler Medien ausprägt. Dabei soll auch erforscht werden, wie Studierende dem eigenen Studium und der eigenen Mediennutzung einen Sinn geben. Des Weiteren sollen Rahmen- und Kontextbedingungen des Medienhandelns von Studierenden identifiziert und analysiert werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Jun.-Prof.in Dr.in Sandra Hofhues (Universität zu Köln)

Projektdauer: 2017 - 2020

Projektpublikationen (Auswahl):
Aksoy, F., Pensel, S., & Hofhues, S. (2019/in Druck). »Ja, wenn wir schon in diesem digitalen Zeitalter angekommen sind«. Rekonstruktion studentischer Perspektiven auf Digitalisierung. In R. Bauer, J. Hafer, S. Hofhues, M. Schiefner- Rohs, A. Thillosen, Volk & K. Wannemacher (Hrsg.), Vom E-Learning zur Digitalisierung – Mythen, Realitäten, Perspektiven. Reihe Medien in der Wissenschaft. Waxmann: Münster.

Hofhues, S. (2019/in Druck). Institutionen der Medienpädagogik: Hochschule. In U. Sander, F. von Gross, & K.-U. Hugger (Hrsg.), Handbuch Medienpädagogik. Springer: Wiesbaden.

Schiefner-Rohs, M., Hofhues, S., Aßmann, S., & Brahm, T. (2019/in Druck). Studieren im digitalen Zeitalter. Methodologische Fragen und ein empirischer Zugriff. In Bewegungen. Kongressband des 26. DGfE-Kongresses 2018.


 

ZuS – Zukunftsstrategie Leher*innenbildung, 1. Förderphase

Beteiligte: Prof. Dr. Christian von Coelln (Projektleitung), Dr.in Nora Berger (Projektkoordination)

Competence Laps: Prof. Dr. André Bresges (Leitung), Prof. Dr. Andreas Rhode (Leitung), Dr.in Judith Hoffmann (Koordination)

Nachwuchsförderung: Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek (Leitung), Dr.in Dorothea Wiktorin (Leitung), Dr.in Julia Suckut (Koordination)

Studium Inklusiv: Prof.in Dr.in Conny Melzer (Leitung), Prof.in Dr.in Inge Schwank (Leitung), Dr.in Marion Hesse-Zwillus (Koordination)

Qualitätssicherung: Prof. Dr. Johannes König (Leitung), Prof. Dr. Dr. Kai Kaspar (Leitung), Julie Zenner (Koordination)

Projektdauer: 2015 - 2018 (1. Förderphase)

Weitere Informationen finden Sie hier.