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Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung Köln: Handlungsfeld Qualitätssicherung

Neben den vier aufgeführten AGs des IZeF besteht das Handlungsfeld Qualitätssicherung. Es stellt einen von vier Bereichen des Projekts „Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung Köln (ZuS) - Heterogenität und Inklusion gestalten“ dar. Die Gesamtkoordination der Qualitätssicherung ist in das IZeF integriert. Die Qualitätssicherung hat vier zentrale Aufgaben:

Erste und zweite Förderphase

Anschließend an das erfolgreich evaluierte Projekt „Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung“ (ZuS) der ersten Förderphase startete im Januar 2019 die 2. Förderphase des Projektes unter dem Titel „ZuS Transfer“. Damit können die zwischen 2015 und 2018 pilotierten und inzwischen bewährten Innovationen von ZuS strukturell an der Universität zu Köln verankert werden. Zwei vorrangige Aufgaben stellen sich in ZuS-Transfer: die Überführung der Maßnahmen von einem Drittmittelprojekt in die bestehenden Strukturen der Universität zu Köln sowie der Transfer erfolgreicher Maßnahmen in die Gesamtheit der Fächer. Beides erfordert Anpassungsschritte auf Seiten der Maßnahmen und erprobten Konzepte wie auch auf Seiten der Organisation der Universität.

Neben diesen Transferaufgaben wurden die Zieldimensionen von ZuS erweitert: Neben der Zieldimension „inklusive Bildung“ aus der ersten Förderphase treten nun zwei weitere Zieldimensionen als Aufgabenbereiche hinzu: digitale Bildung und sprachliche Bildung. Damit werden in ZuS die drei zentralen Herausforderungen im Bildungsbereich bearbeitet, nämlich das Unterrichten in heterogenen Klassen, die kritisch-konstruktive Nutzung digitaler Ressourcen sowie die Vermittlung bildungssprachlicher Kompetenzen im Kontext der Mehrsprachigkeit. Konkret werden die drei Zieldimensionen in den vier definierten Handlungsfeldern wie folgt realisiert: Die Qualitätssicherung wird zu einem umfassenden Monitoringsystem für die Lehrer*innenbildung der Universität zu Köln ausgebaut und strukturell im IZeF weiterführend verankert. Für die Zieldimensionen „inklusive und sprachliche Bildung“ wird ein umfassendes Testinventar zur Schlüsselqualifikation „Unterrichtsplanungskompetenz“ entwickelt, das fachliche, fachdidaktische und pädagogische Anteile enthält und den Kompetenzerwerb angehender Lehrkräfte im Kontext theoretischer und praktischer Lerngelegenheiten abbilden soll. Bereits im Bildungsmonitoring 2019 wurde das neu entwickelte Testinventar zur Unterrichtsplanungskompetenz eingesetzt. Für die digitale Bildung wird in Kooperation mit den Media Labs ein Test zu Lehrer*innenkompetenzen im handlungspraktischen und reflexiven Umgang mit digitalen Medien im Unterricht entwickelt. Der neu entwickelte Test zur digitalen Bildung soll im Jahr 2020 erstmals im Bildungsmonitoring eingesetzt werden.

Einbettung in das IZeF

Die Aktivitäten sind an verschiedenen Schnittpunkten mit dem IZeF verbunden. Zum einen ist die Gesamtkoordination des Handlungsfeldes Qualitätssicherung integriert in das IZeF, um Synergieeffekte auf Ressourcen- und Kompetenzebene zu generieren und zu festigen. Darüber hinaus sind weitere Maßnahmen, wie beispielsweise im Rahmen des Projektes ViLLA in das IZeF eingebunden. Im Kontext der im IZeF stattfindenden interdisziplinären Workshops werden regelmäßig inhaltliche und strategische Entwicklungen berichtet und diskutiert, ebenso wie im Newsletter des IZeF oder auf der Homepage Informationen und Neuigkeiten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Es besteht die Möglichkeit an den methodischen Angeboten oder Maßnahmen der Nachwuchsförderung kostenfrei teilzunehmen. Die im Rahmen der Qualitätssicherung erhobenen und gesammelten Daten stehen den Akteur*innen des Projekts ZuS, aber auch darüber hinaus interessierten Nachwuchswissenschaftler*innen für wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung.