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Ausbau der Kooperation zwischen GSLB und IZeF – neue Methodenberatungsstelle für Doktorand*innen des Lehramtsstudiums

Das IZeF kooperiert mit der Graduiertenschule für Lehrer*innenbildung – GSLB, um den forschungsmethodischen Kompetenzerwerb von Doktorand*innen der Universität zu Köln im Lehramtsbereich zu fördern und zu verbessern. Zum 01. April 2021 wurde daher eine Methodenberatungsstelle eingerichtet.

Angeboten wird damit eine strukturierte und individuelle Beratung und Begleitung für Absolvent*innen des Lehramtsstudiums, die im Bereich der quantitativen sowie quantitativ-qualitativen empirischen Methoden innerhalb des Programms der Graduiertenschule für Lehrer*innenbildung eine Dissertation anfertigen. Hierdurch wird auf den Bedarf reagiert, der durch die teilweise unzureichende methodische Ausbildung im Lehramtsstudium, die wenig Raum für einen umfassenden Kompetenzaufbau empirischer Forschungsmethoden im Studium lässt, sowie durch die stark divergierenden methodischen Zugänge in Dissertationen der empirischen Bildungsforschung, die häufig ein Spezialwissen notwendig machen, entsteht. Viele Doktorand*innen stehen gerade zu Beginn ihrer Dissertationsphase vor der Herausforderung, ein Themenfeld zu bearbeiten, bei dem das notwendige Methodenwissen erst erarbeitet werden muss.

Die neu eingerichtete Methodenstelle dient den Doktorand*innen bei ihrem Wissensaufbau und der Durchführung empirischer Forschung. Im Mittelpunkt steht die individuelle Beratung, z. B. zu Fragen zum Forschungsdesign, zu Erhebungsverfahren, zur Fragebogenkonstruktion oder zu statistische Auswertungsverfahren.

Die Kooperation von IZeF und GSLB hat des Weiteren zum Ziel, die Zusammenarbeit auszubauen, um eine bessere Vernetzung innerhalb des methodischen Feldes herzustellen und den inhaltlichen Austausch anzuregen. Bestehende Ressourcen beider Einrichtungen sollen enger vernetzt und den Doktorand*innen leichter zur Verfügung gestellt werden. Das Beratungs- und Coachingangebot soll systematisch ausgebaut und weiterentwickelt werden, die Angebote des IZeF und der GSLB sollen fortlaufend intensiver miteinander verzahnt werden.
Über aktuelle Angebote informieren wir u.a. hier.

Es handelt sich um ein Pilotprojekt mit einer Laufzeit von drei Jahren zur strukturierten Unterstützung von Doktorand*innen der GSLB im Bereich empirischer Forschungsmethoden.
Das Programm wird mit dem Ziel der Verbesserung der Methodenkompetenz stetig weiterentwickelt und evaluiert.

Angebote im IZeF und der GSLB

Damit forschungsmethodische Fragen im Kontext der empirischen Lehrer*innenbildungsforschung betrachtet werden können, bietet das IZeF den Doktorand*innen der GSLB u. a. vielfältige Partizipationsmöglichkeiten z. B. an laufenden Forschungsprojekten in den einzelnen IZeF-Forschungsgruppen, hier werden regelmäßig bspw. Themen für Dissertationen in den Projekten ausgeschrieben. Die GSLB bietet ein großes Unterstützungsnetzwerk für Doktorand*innen des Lehramtsstudiums in allen Phasen der Promotion, welches von individueller Beratung (z.B. wiss. Arbeiten und Schreiben) bis zu Workshops reicht.

An wen richtet sich die Methodenberatung?

Alle aktiven und angehenden Doktorand*innen der Graduiertenschule für Lehrer*innenbildung (GSLB) haben die Möglichkeit, sich bei Fragen und Problemen im Bereich der Forschungsmethoden individuell beraten zu lassen. Die Beratung steht zu allen Phasen der Promotion zur Verfügung und richtet sich an Personen mit „ersten Ideen“ bis hin zu fortgeschrittenen Doktorand*innen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit für Doktorand*innen in den bestehenden Forschungsprojekten des IZeF ihre Forschungsarbeit zu verankern. Auch Lehramtsstudierende, die in Erwägung ziehen zu promovieren, haben die Möglichkeit sich beraten zu lassen.

Wo und wie finden die Beratungen statt?

Die Beratungen finden als Zoom-Sitzungen statt. Es stehen wöchentlich zwei Zeitslots (dienstags, 10-11.30 Uhr sowie donnerstags, 15-17.15 Uhr) zur Verfügung. Selbstverständlich sind auch individuelle Terminabsprachen sowie telefonische Beratungen möglich.

Wie bekomme ich einen Termin?

Die Terminabsprache erfolgt individuell und direkt mit Herrn Dr. Matthias Krepf (matthias.krepfSpamProtectionuni-koeln.de).

Was muss ich für die Methodenberatung vorbereiten?

Zur Vorbereitung der Beratungssitzungen sollte, wenn möglich, bitte zwei Wochen vor dem Beratungstermin eine kurze Projektskizze an Herrn Krepf gesendet werden. Aus der Skizze sollten neben dem Beratungsgrund, das Erkenntnisinteresse bzw. die Fragestellung und ggf. die Hypothesen der Arbeit hervorgehen.

Wer übernimmt die Beratung?

Die fachkundige Beratung übernimmt Herr Dr. Matthias Krepf. Er hat im Bereich der quantitativen-qualitativen empirischen Schulforschung promoviert und ist seit mehreren Jahren wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für empirische Schulforschung (Schwerpunkt quantitative Methoden, Prof. Johannes König). Herr Krepf forscht (als Habilitand) aktuell zum Thema der Planungskompetenz von (angehenden) Lehrpersonen. Darüber hinaus ist Herr Krepf in der Lehre aktiv und gibt Seminare zur forschungsmethodischen Ausbildung von Studierenden.