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Interdisziplinäre Workshops

Zweimal jährlich kommen die im IZeF aktiv beteiligten Wissenschaftler*innen zu einem interdisziplinären Workshop zusammen. Dieser ist universitätsöffentlich und wird auch von interessierten Kolleg*innen und Studierenden besucht. Jeweils variierende Themen sowie unterschiedliche Forschungsprojekte stehen dabei im Fokus. Zentral sind hierbei der Austausch und die Verständigung darüber, wer derzeit an welchem Forschungsgegenstand arbeitet, welche Fachexpertise vorliegt und zu welchen Zielen im Kontext des IZeF kooperiert werden soll. Gemeinsam wird jeweils erarbeitet, welche „thematischen Nachbarschaften“ und Schnittstellen erkennbar werden und welche Kooperationen zukünftig geschaffen oder ausgebaut werden können. Neben diesen Kooperationen werden übergreifende Ziele und Perspektiven im Rahmen des IZeF vereinbart, sodass durch die unterschiedlichen Beteiligten Synergien geschaffen und genutzt werden können.

Ankündigung:

Der 12. IZeF Workshop zum Thema „Medien und Digitalisierung“ findet am 14.05.2020 von 10-14 Uhr statt

Am 14. Mai 2020 wird von 10-14 Uhr der 12. IZeF-Workshop zum Thema „Medien und Digitalisierung“ stattfinden. In insgesamt vier Vorträgen von Dr.in Silvia Fränkel, Jun.-Prof. Dr.in Sandra Hofhues, Dr.in Silke Marchand und Marco Rüth werden Ihnen Einblick in verschiedene Forschungsprojekte und Beteiligungsmöglichkeiten gegeben. Darüber hinaus wird Prof. Dr. Dr. Kai Kaspar in das Thema einführen und die Gesamtdiskussion leiten.

Das Programm stellen wir gerade für Sie zusammen und lassen es Ihnen zeitnah zukommen.

Vergangene Workshops

11. IZeF-Workshop im Oktober 2019
Schwerpunkt: Sprachliche Bildung

Im Zuge dieses Workshops wurden vier Vorträge im Bereich der "Sprachlichen Bildung" gehalten. Prof. Dr. Keller der Pädagogischen Hochschule FHNW und der Universität Basel gab zunächst einen Einblick in die Perspektiven für empirische Forschung. Anschließend wurden drei am IZeF verortete und aktuell laufende Projekte vorgestellt: Eines durch Prof. Dr. Bremerich-Vos von der Universität Duisburg-Essen und zwei durch Professoren der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln (Prof. Dr. Roth & Prof. Dr. König):

  • Sprachliche Bildung - Perspektiven für empirische Forschung in Fachdidaktik und Ausbildung von Lehrpersonen
    (Prof. Dr. Stefan D. Keller, Pädagogische Hochschule FHNW, Universität Basel)
  • Projekt COLD - Competencies of school teachers and adult educators in teaching German as a second language in linguistically diverse classrooms
    (Prof. Dr. Hans-Joachim Roth, Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät)
  • Projekt ST:ST - Testtheoretische Grundlegung und Pilotierung des Studiport-Wissenstests zum Sprach- und Textverständnis
    (Prof. Dr. Albert Bremerich-Vos, Universität Duisburg-Essen)
  • Planungskompetenz von Lehrpersonen im Bereich der sprachlichen Bildung
    (Prof. Dr. Johannes König, Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät)

10. IZeF-Workshop im Mai 2019
Schwerpunkt: Forschungskooperation des IZeF und des Instituts für Bildungsforschung der Bergischen Universität Wuppertal

Im Mittelpunkt stand die Forschungskooperation des IZeF und des Instituts für Bildungsforschung der Bergischen Universität Wuppertal (Kapitel 4.2). Im Rahmen dieser Kooperation werden seit 2016 mit dem Fokus "Adaptivität in Schule und Unterricht" gemeinsame Forschungsprojekte beantragt und durchgeführt. Im Workshop wurden vier neue Projektideen vorgestellt, die sich in unterschiedlichen Phasen der Antragsstellung befanden: Neben einem geplanten Graduiertenkolleg (Prof.in Dr.in Cornelia Gräsel, Prof. Dr. Johannes Naumann) wurden die Projekte TabU – Tablets im Unterricht (Jun.-Prof. Dr. Matthias Herrle), Welche Rolle spielt die kognitive Systemnutzung für die förderdiagnostische Kompetenz von Lehrkräften? (Dr. Gino Casale) sowie Kompetenzen von Lehrkräften beim adaptiven Unterrichten (Prof. Dr. Johannes König) präsentiert und diskutiert.

9. IZeF-Workshop im Oktober 2018
Schwerpunkt: Lehrer*innenkompetenzen und Unterrichtsqualität im Kontext von Fachlichkeit

Im Rahmen von vier Projektpräsentationen wurde das Thema des Workshops unter verschiedenen Perspektiven beleuchtet und diskutiert. Neben einem externen Gast aus der Universität Hamburg (Prof.in Dr. Gabriele Kaiser) gab es zwei Beiträge aus der Philosophischen Fakultät (Prof.in Dr. Heike Lindner, Prof. Dr. Thorsten Pohl) sowie einen aus der Humanwissenschaftlichen Fakultät (Nina Glutsch).

  • Unterrichtsqualität unter einer mathematikdidaktischen Perspektive und ihre Zusammenhänge mit Lehrerkompetenzen
    (Prof.'in Dr. Gabriele Kaiser, Universität Hamburg)
  • Professionelles Wissen von Lehrkräften, Unterrichtsqualität und Lernfortschritte von Schüler*innen im basalen Lese- und Schreibunterricht (WibaLeS)
    (Prof. Dr. Thorsten Pohl, Universität zu Köln, Philosophische Fakultät)
  • Trinitarische Denkbewegungen als Bildungspotenzial. Ein Projekt zur Aufhebung didaktischer Unterkomplexität im Religionsunterricht
    (Prof.'in Dr. Heike Lindner, Universität zu Köln, Philosophische Fakultät)
  • Motivationale Merkmale angehender Lehrkräfte aus domänenspezifischer Perspektive
    (Nina Glutsch, Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät)

8. IZeF-Workshop im Mai 2018
Schwerpunkt: Inklusive Bildung und Umgang mit Heterogenität

In diesem Workshop wurde erstmalig der Blick über rein im IZeF verortete Projekte hinaus auf weitere Projekte und Initiativen rund um das Thema Inklusion an der Universität zu Köln gerichtet. Vorgestellt wurden die Arbeitsgemeinschaft Inklusionsforschung, das Kompetenzfeld SINTER, das Projekt PARTI sowie das schweizerische Projekt KoKoLek. Im Fokus standen neben einer Informierung über die Aktivitäten vor allem das Ziel einen Austausch anzuregen, Synergien zu schaffen und Kooperationen aufzubauen, bzw. zu verstärken. Alle vorgestellten Projekte und Initiativen bieten verschiedene Möglichkeiten der Beteiligung. Kontaktieren Sie uns hierfür gerne.

7. IZeF-Workshop im Mai 2017
Neu im Fokus: Medien und Digitalisierung

Ziel des Workshops war es, die zuvor im Vorstand beschlossene neue und vierte Arbeitsgruppe Medien und Digitalisierung vorzustellen. Mit dieser AG stellt sich auch das IZeF einer sehr aktuellen Herausforderung der empirischen Lehrer*innen- und Unterrichtsforschung. Insbesondere für diese Arbeitsgruppe ist eine ganzheitliche und interdisziplinäre Perspektive vor dem Hintergrund eines breiten Medienbegriffs erklärtes Ziel, weshalb die Kooperation verschiedener Fachbereiche und Disziplinen anvisiert wird.

6. IZeF-Workshop im Oktober 2016
Neue Forschungskooperation mit dem Institut für Bildungsforschung der Bergischen Universität Wuppertal

Der Workshop diente dazu, die an das IZeF angebundene, neu entstandene Forschungskooperation mit dem Institut für Bildungsforschung (IfB) der Bergischen Universität Wuppertal vorzustellen, zu diskutieren und Mitwirkungsmöglichkeiten auszuloten. Im unmittelbaren Vorfeld hatte hierzu ein universitätsöffentliches Kooperationstreffen des IZeF und des IfB im Oktober 2016 stattgefunden, an dem auch viele im IZeF aktive Wissenschaftler*innen teilgenommen hatten. Thematisch knüpft die Forschungskooperation mit dem Arbeitstitel „Adaptivität an Schulen und im Unterricht als Antwort auf die zunehmende Heterogenität der Schüler*innen“ an Schwerpunktsetzungen der drei AGs des IZeF an, sodass die Strategieplanung zur Beteiligung an kooperativen DFG-Antragsstellungen weiterentwickelt werden konnte.

5. IZeF-Workshop im April 2016
Festlegung der Titel und Schwerpunkte von drei Arbeitsgruppen des IZeF

In diesem Workshop wurden die drei Arbeitsgruppen (1) Kompetenzmessung und Wirksamkeitsforschung in der Lehrer*innenbildung, (2) Sprachliche Bildung und (3) Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe als neue Schwerpunkte geschärft und als Titel von drei entsprechenden Arbeitsgruppen beschlossen.

4. IZeF-Workshop im Oktober 2015
Ankündigung und Eröffnung verschiedener Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Der Programmschwerpunkt des Workshops im Oktober 2015 lag auf der Erarbeitung von Möglichkeiten der im IZeF aktiven Wissenschaftler*innen, sich an dem Kölner Projekt „Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung“ (ZuS), gefördert im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“, zu beteiligen, insbesondere durch die Mitwirkung an einzelnen Maßnahmen der Qualitätssicherung. Aus diesem Kontext entstand weiterführend die Projektgruppe des Teilprojekts „Qualitätssicherung“ von ZuS, die sich seitdem regelmäßig trifft und beispielsweise Erhebungsinstrumente des im Rahmen von ZuS jährlich stattfindenden Bildungsmonitorings gemeinsam entwickelt und zusammenstellt oder kooperativ Evaluationsstudien durchführt, um innovative Lehrmaßnahmen von ZuS auf Lernwirksamkeit zu.

3. IZeF-Workshop im März 2015
Formierung thematischer Inhaltsbereiche des IZeF in die Clusterstruktur von Arbeitsgemeinschaften

Dieser Workshop zielte darauf, die im Kontext des IZeF stehenden verschiedenen Forschungsansätze und -projekte zu einer inhaltlich sinnvollen Clusterstruktur zu bündeln, um handlungsfähige Arbeitsgemeinschaften zu bilden. Im Vorfeld hatten sich hierzu drei erste Arbeitsgruppen formiert, die im Workshop die Möglichkeit hatten, zum aktuellen Stand ihrer Vorhaben bzw. Planungen zu berichten, Anschlussstellen zu definieren und damit den Austausch im IZeF voranzubringen.

2. IZeF-Workshop im Juli 2014

Anknüpfend an den inhaltlichen Austausch im Rahmen des 1. IZeF-Workshops wurde im 2. Workshop das Feld "Lehrerkompetenzen aus der Perspektive der verschiedenen Fachdisziplinen" in den Blick genommen. Folgende Fragen/Aspekte waren u.a. diskussionsleitend:

  • Qualitäten, Formen und Typen des Lehrerwissens
  • Fragen der Begrifflichkeiten
  • Relationierung von Wissen, Können, Performanz
  • notwendige Lehr/Lernprozesse zum Kompetenzerwerb in der Lehrerbildung und in der Lehrerfort-/weiterbildung.

1. IZeF-Workshop im März 2014

Als erste inhaltliche  Zielbestimmung der Arbeit des IZeFs wurden bislang vier verschiedene thematische Felder formuliert.

  • Forschung zu Lehrerkompetenzen
  • Forschung zur Wirksamkeit von Lehrerbildung
  • Transferforschung
  • Forschung zu institutionalisierten Lehr-Lern-Prozessen

Im Workshop wurden diese thematischen Fehler vor dem Hintergrund von präsentierten laufenden Forschungsprojekten und/oder geplanten Forschungsideen der Teilnehmer/innen erneut zur Diskussion gestellt und mit Blick auf mögliche anzubahnende Kooperationen aktualisiert.